Antje im Ehrenamt

Meine ganz ersten Schritte im Ehrenamt begannen mit meinem früheren langjährigen Hobby, dem Musizieren im Spielmannszug Amelsen! Jahrzehnte war ich hier von Kindheit an tätig, hier haben sich meine langjährigsten Freundschaften entwickelt, die bis heute bestehen. Gemeinsam haben wir dort Vorstandsarbeit geleistet.

„Politisch ehrenamtliches“ Engagement begann in der Spielkreiszeit unserer Kinder. Hier ging es anfangs darum, ob Einbecker Kinder weiter in eine Dasseler Einrichtung gehen durften, dem Spielkreis Amelsen.

So richtig kritisch, hier entstand mein Einstieg in die Kommunalpolitik, wurde es als Elternvertreterin der Grundschule Naensen. Eine Zeit, die sehr spannend war und in der ich sehr viele liebe Menschen kennengelernt habe, mit denen mich bis heute noch eine tiefe Verbundenheit verbindet.

Viele werden sich erinnern, dass der Rat der Stadt Einbeck sich für eine Schließung einer von beiden Grundschulen auf dem Berge entschlossen hatte, doch welche sollte es werden?

Eine prägende Zeit, mit viel Einblick in die Ratsarbeit.

Vom Elternhaus her war ich Ehrenamt gewohnt, bereits mein Großvater wie auch mein Vater leisteten Ortsratsarbeit.

Im Jahr 2011 entschloss ich mich daher, in der Kommunalpoltik tätig zu werden. Nicht nur auf Ortsrats-, sondern auf Stadtratsebene. Mitwirken, mitgestalten, mitreden, sich engagieren und einbringen, dass schien mir gerade nach meinem Einblick aus der Schließung der Grundschule wichtig.

Seit 2011 war ich also nicht nur Ortsratsmitglied, sondern die Wähler schienen mir einen klaren Auftrag zu geben: ich wurde Ortsbürgermeisterin von Avendshausen und Vardeilsen! Eine ehrenvolle und wertschätzende Geste der Wählerinnen und Wähler für eine Neueinsteigerin. Es hat mir meistens Spaß gemacht.

Zeitgleich bin ich für die CDU Ratsfraktion in den Rat der Stadt Einbeck gewählt worden. Als Mitglied in den Ausschüssen Jugend, Familie und Soziales sowie Schule habe ich mich genau in den Themenbereichen engagieren können, die zu meiner damaligen Familiensituation mit zwei kleinen Kindern passten. Später, als Ausschussvorsitzende im Ausschuss für Schule und Sport, heute auch zusätzlich Kultur, konnten wir viele gute Dinge fraktionsübergreifend und im engen Austausch aller Parteien auf den Weg bringen und begleiten, zB den Schulentwicklungsplan und den Fortbestand aller bisherigen Grundschulstandorte, so lange die Schülerzahlen so eindeutig sind wie bisher.

Inzwischen bin ich auch Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Katastrophenschutz, dieser liegt mir sehr am Herzen! Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Blaulichtfamilie zu unterstützen und zuzuhören, wo der Schuh drückt und nach Lösungen zu suchen, die finanziell auch realistisch umzusetzen sind, ist mir sehr wichtig! Es ist eine hoheitliche Pflichtaufgabe, den Brand- und Katastrophenschutz zu gewährleisten. Gepaart mit dem Austausch der Mitglieder macht es auch noch richtig Spaß! Noch mehr Spaß macht es mir, als passives Mitglied zweier Ortswehren, mit den Kameradinnen und Kameraden vor Ort Veranstaltungen zu planen und aktiv mitzugestalten! Osterfeuer, Himmelfahrts- oder Adventsgrillen zum Beispiel.

Seit 9 Jahren vertrete ich die Stadt Einbeck als stellvertretende Bürgermeisterin und habe einen sehr fundierten Einblick in verschiedene Gruppierungen, Vereine und Verbände bekommen und hatte bereits sehr oft Gelegenheit zu vielen guten und inhaltlich sehr wertvollen Gesprächen! Immer wieder bin ich erstaunt, was wir in Einbeck für eine breite Vielfalt leben!

Als Beigeordnete im zweiwöchentlich tagenden Verwaltungsausschuss kann ich regelmäßig an allen aktuellen Themen der Stadt mitgestalten und Informationen aus erster Hand des Rathauses erfahren.

Gelegentlich darf ich als ehrenamtliche Richterin des Verwaltungsgerichts Göttingen und des Sozialgerichts Hildesheim tätig sein, eine ehrenvolle und interessante Tätigkeit

All diese Erfahrungen aus dem Ehrenamt möchte ich mitnehmen als Bürgermeisterin der Stadt Einbeck!

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