19. September 2026

Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter zieht Resümee

Mit einem abschließenden Resümee möchte sich die unterlegene Bürgermeisterkandidatin für einen fairen Wahlkampf bedanken und auf diesem Weg René Kopka gratulieren und stets gute Entscheidungen für Einbeck wünschen.

Das eindeutige Ergebnis habe sie durchaus überrascht, wie so viele sei auch sie von einer Stichwahl ausgegangen. Die Einbeckerinnen und Einbecker hätten jedoch ein klares Votum abgegeben. Einbeck habe die Wahl zwischen zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten gehabt und sich für den männlichen Berufspolitiker entschieden. Persönlich habe sie sich natürlich gewünscht, mit ihrem Pragmatismus und Nahbarkeit Einbeck weiter voranzubringen, offen den Einwohnerinnen und Einwohnern gegenüber in der Kommunikation, das Wohl der Stadt und der Dörfer im Fokus. Die gesamtpolitische Lage auf Bundesebene und der dritte Kandidat scheinen jedoch eine große Rolle gespielt zu haben. Dass ein ortsfremder Kandidat der Parteizugehörigkeit wegen, ohne jeglichen Bezug zur Stadt, auf Anhieb diese Prozentzahl erreiche, mache sie nachdenklich, so Sölter.

„Gleichzeitig konnte ich die meisten Stimmen für den Stadtrat für mich verbuchen. Meine Arbeit im Rat scheint also gesehen und weiter gewollt zu werden. Dieses Mandat nehme ich daher selbstverständlich an und sehe es als Auftrag. Ich bin nicht erst im Wahlkampf aufgetaucht und tauche auch jetzt nicht ab – das habe ich im Vorfeld versprochen und dazu stehe ich. Ich werde diesen Auftrag der Ratsarbeit nicht nur annehmen, sondern genau hinschauen. Unsere Stadt muss und wird sich weiterentwickeln, wir haben sehr viel Potential, nutzen wir es!“

Sie blicke sehr dankbar auf diesen Wahlkampf zurück. Dankbar für eine vielfältige Unterstützung ganz unterschiedlicher Art und Weise. Leise im Hintergrund wie auch ganz offensiv, zurückhaltende Hinweise wie konstruktive Gespräche. Vor allem die Begegnungen mit den Menschen seien sehr bereichernd gewesen. Hier nähme sie eine Menge Anregungen wie auch Inspirationen mit. Dankbar sei sie auch besonders für den Rückhalt ihrer Familie und dem Team für jegliche Unterstützung, ebenso dem Stadtverband!

Dankbar sei sie aber vor allen den Wählerinnen und Wähler, die ihr das Vertrauen mit jeder dritten abgegebenen Stimme gegeben und sich ihren kommunalpolitischen Stil auch im Rathaus gewünscht hätten „Bereits vor der Wahl war ich überrascht von vielen positiven und ermunternden Gesprächen. Nach der Wahl jedoch bin ich berührt von derartig vielen Rückmeldungen, die mich über die sozialen Medien wie persönliche Nachrichten oder Kontakte erreicht haben. Danke dafür! Die Zeit des Wahlkampfes war eine sehr intensive Zeit neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit. Wir haben eine Art des Wahlkampfes gewählt, der zu mir als Person passt: bodenständig und ehrlich. Alles wurde im Team, vieles auch im engsten Kreis produziert und geschrieben, ohne professionellen Background mit Ausnahme des Grafikers, dem ich von Herzen für seine fantastische Arbeit danke! In den kommenden Wochen werde ich Kraft tanken und Zeit für Freunde und Familie finden, bevor es in der neuen Legislatur weiterhin gilt: Einfach machen!